Sandreuter Hans, 11. Mai 1850 in Basel bis 1. Juni 1901 in Riehen

Schweizer Künstler des Symbolismus und des Fin de siècle und Lieblingsschüler von Arnold Böcklin. Nach Aufenthalten in München, Florenz (bei Böcklin) und Paris, bezog er sein Atelier in Riehen/BS. Er erhielt zahlreiche Aufträge für Wandmalereien und Sgraffiti in bzw. an öffentlichen Gebäuden und restaurierte und dekorierte zum Beispiel Räume des Klosters in Stein am Rhein. 1896 wurde er Mitglied der Eidgenössischen Kunstkommission. Zur hundertsten Wiederkehr seines Todestages hatte das Kunstmuseum Basel 2001/2002 eine große Gesamtausstellung organisiert. Sandreuters Oeuvre zeigt eine große Vielfalt. Neben Öl- und Aquarellbildern schuf er monumentale Dekorationskunst. Er entwarf druckgrafische Arbeiten und Glasmalereien sowie Möbel. Sandreuter war ein „ebenso engagierter wie kritischer Weggenosse, ja Parteigänger der jungen Kunst seiner Generation“. Einige von ihm gestaltete Fassaden und Wanddekorationen sind heute noch vorhanden, zum Beispiel die Fassade der „Bärenzunft“ und die Wandarbeiten der „Schmiedezunft“ in Altbasel.


145 Hans Sandreuterzoom

145 Hans Sandreuter
Basel 1850 – 1901 Riehen
«das Boot»
Bleistift auf Papier
40 x 27 cm
Fr. 2000.–