Krüsi Hans, 15. April 1920 in Zürich bis 9. September 1995 in St. Gallen

Er war ein schweizerischer Maler und ein stadtbekanntes Original in Zürich. Er ist ein wichtiger Vertreter der Art Brut. Mit 16 Jahren hatte Krüsi zu fotografieren begonnen und später begann er zu malen. Zuerst malte er auf Servietten und ähnlichen Unterlagen, danach auch auf anderen Materialien. Seine bevorzugten Motive waren Tiere und die Natur. Seit Mitte der siebziger Jahre verkaufte Krüsi auf seinem Zürcher Blumenstand auch eigene Zeichnungen und Malereien. Dabei war er so erfolgreich, dass er bald mehr Geld mit seinen Bildern als mit seinen Blumen verdiente. 1980 stellte die renommierte Zürcher Galerie Buchmann zum ersten Mal seine Bilder aus, die bald in der Kunstszene grosses Interesse fanden und die Aufmerksamkeit der Schweizer Presse an dem Sonderling, Autodidakten und ausserordentlich kreativen und originellen Künstler weckte. Als er im September 1995 an einem Lungenemphysem starb, war er ein reicher Mann.
Krüsis bisher zu grossen Teilen noch nicht gesichteter Nachlass umfasst neben ca. 4000 Bildern und Zeichnungen eine grosse Menge von Fotografien, Negativen, Polaroids und durch Übermalungen bearbeitete Fotografien, Tonbandaufnahmen und Toncollagen, sowie eine Reihe von Prosatexten und Gedichten neben einer unübersehbaren Menge anderer unbearbeiteter Materialien.



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