Patronat

Pascale Bruderer Wyss 
Nationalrätin, Nationalratspräsidentin 2010

„Oftmals sind es Vorurteile und mangelnde Erfahrung, die ausschliessen
und ausgrenzen wie Mauern. Überwinden lassen sie sich einzig durch mehr Austausch, Informationen und persönliche Begegnungen.“

Pascale Bruderer Wyss
Nationalrätin, Nationalratspräsidentin 2010

 
Stefan Haupt, Regisseur

Wann genau überschreitet man jene ominöse Grenze zwischen «normal» und «abnormal», zwischen «gesund» und «krank»? Wie definieren wir überhaupt
diese Grenzen, wie beantworten wir diese Fragen? Ein Thema, das mich packt, beschäftigt, herausfordert.

Stefan Haupt, Regisseur

 
Edgar Hagen, Regisseur

«Den andern so zu akzeptieren, wie er ist, ist das spannendste Lebensexperiment überhaupt. Der entstehende Film mit Helena im Zentrum ist für uns alle eine Einladung, aus fix ablaufenden Programmen für einen Moment aus- und in dieses Experiment einzusteigen – gemeinsam mit ihr und dem Film ein Stück Weg zurück zu legen.»

Edgar Hagen, Regisseur


 
Georg Mattmüller 
Geschäftsführer Behindertenforum Basel

Nur Begegnungen aller Art schaffen gelebte
Integration von Menschen mit Behinderungen.

Georg Mattmüller
Geschäftsführer Behindertenforum Basel


 
Walter Beutler, Präsident Vereinigung Cerebral

Die Integration von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft ist richtig
und notwendig. Besser ist es allerdings, sie gar nicht erst auszuschliessen,
um sie anschliessend mit einigem Aufwand wieder zu (re-)integrieren.

Walter Beutler, Präsident Vereinigung Cerebral Basel


 
Volker Biesenbender, Musiker

Sogenannt Behinderte: Wer liefert den Masstab?
Ich betrachte „Behinderte“ einfach als Menschen, die sich diesmal eine
etwas unbürgerlich/anarchistische also hochsympathische Inkarnation
ausgesucht haben.“

Volker Biesenbender, Musiker


 
Remo Largo, Kinderarzt

Es ist höchste Zeit, dass wir uns vom
Ökonomischen weg hin zum Menschlichen
bewegen.

Dr. med Remo Largo, Kinderarzt


 
Sonja Gsell-Faesser und Luca Gsell
Kunst- Malerin

Nase vorne
Vogelflüge
in die Augen schauen
und ein Adler sein

Sonja Gsell-Faesser und Luca Gsell
Kunst- Malerin


 
Michael Hug, Journalist

Integration ist nicht alles aber ohne
Integration ist alles nichts.

Michael Hug, Journalist


 
Andreas , Markus und Thomas Wicki, Gastgeber

Warum lange über Integration reden, Integration muss man leben.
Behinderung ist in unserem Betrieb Alltag. Wir wünschen uns von
unseren Gästen, dass sie sich darauf einlassen.

Andreas , Markus und Thomas Wicki, Gastgeber


 
Silke Leopold, Künstlerin und Kunsttherapeutin

Jede Begrenzung schränkt uns ein, jede Öffnung erweitert unseren Horizont.
Als Künstlerin und Kunsttherapeutin arbeite ich überwiegend mit Menschen,
die über eingeschränkte verbale Ausdrucksmöglichkeiten verfügen. Unsere Kommunikation spielt sich dadurch noch viel deutlicher auf der nonverbalen
Ebene ab. Wir begegnen uns, und der künstlerische Ausdruck wird zum Medium zwischen uns. Ganz in Stille. Das, was sich so zeigt, ist unmittelbar.

Silke Leopold, Künstlerin und Kunsttherapeutin


 
Irmtraud Tarr, Musikerin, Psychotherapeutin

Das Wichtigste für mich ist, dass wir einander nicht im Stich lassen,
dass wir uns in dieser harten Leistungsgellschaft Gesellschaft leisten.

Dr. phil Irmtraud Tarr, Musikerin, Psychotherapeutin


 
Jakob Egli, Heilpädagoge und Dozent

Die Bedeutung frühzeitiger Erziehung von Kindern mit Behinderung für deren spätere Integration wird oft unterschätzt, was dann kumulativ zur gegebenen Behinderung zu massiven Lebenserschwernissen führen kann.

Jakob Egli, Heilpädagoge und Dozent


 
Christian Lohr, Politiker

Es ist überaus bereichernd, dass wir Menschen alle unsere
Besonderheiten haben. Mir widerstrebt eine Gleichmacherei.

Christian Lohr, Politiker


 
Lucrezia Meier-Schatz, Politikerin

Ich wünsche dem Projekt die öffentliche Präsenz, die ein Wandel
im Umgang mit Menschen mit Behinderungen ermöglicht.

Dr. Lucrezia Meier-Schatz, Politikerin


 
Barbara Senckel, Dozentin für Psychologie

Es ist möglich, durch positive Erwartungen zuvor nicht für möglich
gehaltene Entwicklungen aus einem Menschen „herauszulieben“.

Dr. Barbara Senckel, Dozentin für Psychologie


 
Dr. Ruth Ehemann, Leiterin des Living-Museum Wil

In unserer Begegnung spiegelt sich Deine und meine
Einzigartigkeit und bringt neue Blüten hervor.

Dr. Ruth Ehemann, Leiterin des Living-Museum Wil


 
Oswald Hasselmann
Kinderneurologe am Kinderspital St.Gallen

In der Begegnung mit „Behinderten“ können wir Wege finden,
unsere eigene Behinderung zu verwandeln.

Dr. med Oswald Hasselmann
Kinderneurologe am Kinderspital St.Gallen


 
Nelli Riesen, Urs Thimm, Färberin und Heilpädagoge

Begegnung ist das wesentlichste Ereignis im menschlichen Leben. Die einzige Chance zu echter Entwicklung. Ohne sie wären wir nur auf uns gestellt, ohne Kommunikation, ohne Anregung, ohne Herausforderung. Wie Kaspar Hauser in seiner Kindheit. Menschsein heisst Teilhaben an der menschlichen Gemeinschaft. Die wiederum zeichnet sich durch Unterschiedlichkeit aus. Da darf keiner fehlen. Begegnung kann der Schlüssel zu mir selbst, zum anderen Ich, zum „Himmel“ sein. Sie ist der Anfang und das Leben der Liebe.

Nelli Riesen, Urs Thimm, Färberin und Heilpädagoge